Hannas Praktikum auf dem Weg zur PR-Studentin

22.10.2016

Praktikanten sollen im Idealfall viel Neues und Spannendes lernen – und ihre Ideen einbringen können. Unsere Praktikantin Hanna ist das beste Beispiel dafür, dass alles zusammen Spaß machen kann. Jetzt studiert sie Journalismus und Public Relations an der Westfälischen Hochschule in Gelsenkirchen. Vor dem Start ihres Studiums hat Hanna noch einen Bericht über ihr Praktikum bei Wortwahl geschrieben.   

Ein Grünschnabel in der Unternehmenskommunikation

Public Relations hat mich nicht immer interessiert. Eigentlich wollte ich Journalismus studieren, bevor ich meinen Traum-Studiengang entdeckte: ‚Journalismus und Public Relations’ an der Westfälischen Hochschule in Gelsenkirchen. Die Professoren und die Hochschule hatten mich am Tag der offenen Tür überzeugt. Eine richtige Vorstellung davon, was da auf mich zu kommen sollte, hatte ich allerdings nicht. Doch ein Vorpraktikum ist Pflicht und ich wollte viel lernen. Ein PR-Praktikum sollte es werden, kein Journalismus-Praktikum. Den Alltag eines Journalisten kann ich mir ja vorstellen, dachte ich, da weiß man, was zu tun ist. Doch was wird eigentlich in der PR gemacht? Und was gehört alles zur Unternehmenskommunikation?

Facebook und Twitter als Arbeit

Mein Praktikum bei Wortwahl startete im April 2016. Der Schwerpunkt war Social Media. „Wenn Du von Deinem Praktikum erzählst, kann ich immer gar nicht glauben, wie modern das ist, was du machst“, sagte ein Freund einige Wochen darauf zu mir, als ich von den vielen Dingen berichtete, an denen ich schon gearbeitet hatte: Beiträge über Kommunikation und Social Media für das Twitter-Profil von Wortwahl schreiben. Freitags unter einem Marketing-Hashtag an Twitter-Chats zu Themen wie Hater und Trolls im Netz, Smart Data oder Mobile First teilnehmen. Architekturfotos für das Instagram-Profil machen, dazu nach Frankfurt fahren. Sogar Facebook-Videos habe ich gedreht. Mit dem Titel ‚Neu-Isenburg: Fast & Friendly’ ging eine Videoreihe online. Sie zeigt das Leben in Neu-Isenburg im Fast-Forward-Modus mit Menschen, Umwelt und Verkehr.

Auch offline online sein?

Auch außerhalb der Social-Media-Welt gab es viel zu tun: Ich gestaltete unter anderem ein Poster für einen Kunden, sammelte Ideen für Presseinformationen eines Verpackungsherstellers und arbeitete an möglichen Marketingstrategien für ein Hotel mit. Darüber hinaus recherchierte ich Zielgruppen für ein Startup-Unternehmen, erstellte PowerPoint-Präsentationen für Workshops und suchte Keywords für Websites von Kunden. Ich schrieb den Entwurf eines Webtextes,  machte zusammen mit den Kollegen Brainstormings zu Offline-Marketingstrategien und las viele Texte Korrektur. Dabei lernte ich mehr, als mir wirklich bewusst war. Zum Beispiel, dass man Online und Offline meistens kaum trennen kann. Viele dieser Aufgaben waren mit der Onlinewelt verknüpft, auch wenn sie außerhalb des Webs stattfanden.

Welches Team? Wortwahl!

Die Zusammenarbeit mit den Kollegen war sehr angenehm. Wenn ich Fragen hatte, standen sie mir mit Rat und Tat zur Seite. Bei ihren Projekten konnte ich den Kollegen über die Schulter schauen, um auch andere Tätigkeiten kennenzulernen. Ich hätte mir wirklich kein besseres Team vorstellen können als das Team bei Wortwahl.

Theorie und Praxis

Bei Aufgaben, die nur am Computer erledigt werden, blieb es nicht. „Termine und Ausflüge werden eher die Ausnahme sein“, hatte Murtaza in meinem Bewerbungsgespräch zu mir gesagt. Doch dann war ich viel häufiger unterwegs als ich erwartet hatte. Besonders spannend waren für mich als angehende Studentin die Besuche des zweiten Semesters im Studiengang ‚Onlinekommunikation’ an der Hochschule Darmstadt. Ich durfte mit Murtaza, der dort Dozent ist, zu einer Vorlesung gehen und später zum Abschluss des Semesters auch die Pitch-Präsentationen der Studenten in ‚Web-Editing & Coding und Scripting’ ansehen. Eine wirklich tolle Erfahrung, die dazu führte, dass ich auch eine Bewerbung für diesen Studiengang in Betracht zog. Umso interessanter wurde es für mich, als ich eine richtige Präsentation bei einem potenziellen Kunden von Wortwahl, einem Technologie-Unternehmen, miterleben durfte. 

Auch als der Hauptsitz von PepsiCo Deutschland in Neu-Isenburg zum ersten Mal seine Türen für eine exklusive Gruppe öffnete, durfte ich Murtaza begleiten, um Fotos für einen Magazinartikel zu schießen. Dort traf ich sogar den Bürgermeister von Neu-Isenburg persönlich, der einwilligte, im Rathaus mit uns ein ‚Neu-Isenburg: Fast & Friendly’-Video zu drehen. Der bald darauf gedrehte Film wurde auf Facebook das erfolgreichste Video unserer Reihe. Film und Bild waren wie rote Fäden, die sich durch mein Praktikum zogen. Sie kamen immer wieder vor, ob für Social Media, Kunden oder das Magazin. Fotografie ist eine meiner großen Interessen, weshalb ich mich umso mehr freute, das Fotoshooting der Gründer eines Startup-Unternehmens miterleben zu können. Das Highlight meines Praktikums war für Wortwahl der Besuch der ‚First Screen Conference’ in Berlin – ein Event über Werbung und Marketing ganz im Sinne von ‚Mobile First’ und neuen (Werbe-)Technologien.

Alles, was für mich interessant war oder mir zu denken gab, twitterte ich live. Unter anderem wurde deutlich, dass Videos im Bereich Social Media immer höhere Wichtigkeit erlangen werden. Inwieweit die Spezialisten der First Screen Conference mit ihren Vorstellungen Recht behalten werden, wird sich noch zeigen.

Eine „Fortgeschrittene“ in der Unternehmenskommunikation

Doch was gehört denn nun alles zur Unternehmenskommunikation? In den drei Monaten bei Wortwahl habe ich Einblicke in viele Teilbereiche der Unternehmenskommunikation erhalten. Einblicke ins Texten und Public Relations, Corporate Social Media und Online PR, Corporate und Digital Publishing sowie Employer Branding. All diese Teilbereiche variieren inhaltlich und formal stark, wenn man für unterschiedliche Unternehmen arbeitet. Da gibt es zum Beispiel Technologieunternehmen, für die Social Media ganz anders umgesetzt werden muss, als für Dienstleistungsfirmen. Auch die Wünsche der Unternehmen sind sehr unterschiedlich. Da passiert es schon mal, dass man mit etwas konfrontiert wird, was man in dieser Form noch nie gemacht hat. Was wirklich alles zur Unternehmenskommunikation zählt, lässt sich in drei Monaten nicht erfassen, und das ist auch gut so. Es entstehen häufig neue Themen und Aufgabenbereiche, die es anzugehen gilt. Und das macht die Unternehmenskommunikation letzten Endes auch so interessant.

Hanna Marie Frank

Praktikantin bei Wortwahl von April bis Juli 2016
Seit Oktober 2016 Studentin im Studiengang Journalismus und Public Relations an der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen:
https://www.w-hs.de/jpr-ge/

Wortwahl – Agentur für Unternehmens- und Onlinekommunikation

06102.36678-0  •  nfwrtwhld

Bahnhofstraße 123  •  63263 Neu-Isenburg  •  Germany

 

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